Alt und Neu gehen zusammen

Aber noch etwas weiteres kam hinzu. Im Jahr 1957 waren Altgenossenschaften aus der Vorkriegszeit die gesetzliche Möglichkeit eingeräumt worden, sich als gemeinnützige Wohnungsgenossenschaften - ähnlich dem AWG-Statut - umzubilden. In Dresden bestanden danach 15 solcher GWGen.

Nachdem fast alle ursprünglichen Betriebs-AWGen mit den verbliebenen Stadtbezirks-AWGen fusioniert hatten, entwickelten nunmehr auch die GWGen gleichfalls Vorstellungen zur Fusion mit AWGen. Die nur ungenügend vorhandenen Möglichkeiten mit eigenen Reparaturkräften den Altbaubestand zu erhalten bewirkten diese Absichten. Die AWGen verweigerten sich dem nicht und die Stadt unterstützte dieses Vorgehen. So kam eine Entwicklung in Gang, die wiederum neue Mitglieder zu uns führte. Mitglieder, die zum Teil in einer anderen Zeit Genossenschafter geworden waren.

Dies war auch für uns mit einer neuen Herausforderung verbunden, denn es gab hohe Erwartungen an dem Fusionspartner. Hatten wir doch die Trägerbetriebe und andere Voraussetzungen, um so eine Besserung des Zustandes der Altbausubstanz bewirken zu können, die in unseren Besitz kam. 

Zuwachs an Mitgliedern

Am 1. Januar 1976 erhöhte sich daher unser Mitgliederbestand um 847 mit Genossenschafterinnen und Genossenschaftern aus den Wohnanlagen Alttolkewitz und Gruna der GWG Dresdner Wohnungsbaugenossenschaft.